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Ein eher kleines, aber sehr informatives Netzwerktreffen fand am 19. November 2010 in Wulkow statt. Nach Informationen und Auswertungen zu den zurückliegenden Aktivitäten und einem Ausblick auf geplante Veranstaltungen und Messebeteiligungen 2011 diskutierten die 20 Teilnehmer/innen die Idee zur Gründung einer regionalen Energiegenossenschaft zur Finanzierung nachhaltiger Energielösungen und brachten Ideen für gemeinsame Projekte ein. Mehrere Unternehmen stellten sich und ihre Aktivitäten im Rahmen kurzer Firmenpräsentationen vor und boten damit die Grundlage für die Netzwerkakteure, mögliche Kooperationen und Geschäftsbeziehungen zu erörtern. Inhaltliche Beiträge erfolgten außerdem zum Stand des regionalen Energiekonzeptes Oderland-Spree durch Dominik Jülg vom Regionalmanagement Oderland-Spree sowie zu den interessanten Erfahrungen bei der Entwicklung von Erneuerbare-Energie-Regionen durch Wolfgang Gerber und Ulrich Peickert von der ZEUS GbR. | |
Im ersten Teil wurden die bisherigen, im Auftrag des STIC erstellten Studien vorgestellt, im zweiten Teil wurden Projekte von Partnereinrichtungen präsentiert und diskutiert. Bei weiterführendem Interesse stehen Ihnen wie immer unsere Ansprechpartner gerne zur Verfügung. Die Tagesordnung finden Sie hier. |
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Insgesamt 15 Personen nahmen am 14. Dezember am ganztägigen Fachseminar 'Heizsysteme für Holzbrennstoffe' teil. Die Mehrzahl der Teilnehmenden ist beruflich als Gebäude-Energieberater tätig, einzelne auch als Architekten oder Planer. Die Weiterbildung vermittelte einen vertieften Einblick in die Technik und die Besonderheiten der unterschiedlichen Holzheizungssysteme. Nach einem Einführungsbeitrag zu den Brennstoffen Stückholz, Hackschnitzel und Pellets und ihren Eigenschaften wurden die Schwerpunktthemen Lagerkonzepte für Hackschnitzel und Pellets, Verbrennungstechnik und Emissionen, Dimensionierung und Vorplanung von Holzheizungen sowie Kosten und Wirtschaftlichkeit beleuchtet und diskutiert. In der Mittagspause wurden zwei unterschiedliche Anlagen in Wulkow besichtigt und erläutert. Es blieb zudem ausreichend Zeit für Fragen sowie Gespräche zwischen den Beraterinnen und Beratern. Die Teilnehmenden erhielten ein Zertifikat über den Besuch der Weiterbildung. Das Seminar wurde vom Netzwerk BIOFestbrennstoff MOL in Kooperation und mit Beteiligung des Energiebüros MOL (vertreten durch Herrn Heiner Grienitz) und der IHK Ostbrandenburg (vertreten durch Herrn Burghard Seibold) durchgeführt. Die Veranstalter verständigten sich darauf, auch in Zukunft Weiterbildungen zum Thema Holzheizungen für unterschiedliche Zielgruppen anzubieten. |
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Das Netzwerk BIOFestbrennstoff MOL war auf der diesjährigen POLEKO in Poznan (eine der wichtigsten Umweltmessen in Osteuropa) am Gemeinschaftsstand 'Research in Germany' der Bundesministeriums für Bildung und Forschung BMBF vertreten. Zudem gestaltet es den Energie-Workshop des Landes Brandenburg am 25.11.2009 in Poznan mit, bei dem der Brandenburger Wirtschaftsminister Ralf Christoffers seinen ersten offiziellen Auslandsbesuch absolvierte. Es konnten während der Messe zahlreiche interessante Kontakte zu potenziellen polnischen Partnern sowie den anwesenden Mitarbeiter/innen des BMBF und BMU geknüpft werden. |
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Am 17. November 2009 fand an der TFH Wildau als Kooperationsveranstaltung u.a. mit der Bioenergie-Region Märkisch-Oderland die Brandenburger Energieholz-Tagung mit mehr als 100 Teilnehmern erfolgreich statt. Die sehr gut aufeinander abgestimmten Vorträge und Posterpräsentationen zum Themenbereich 'Wertschöpfungspotenziale durch optimierten Technikeinsatz und regionale Kooperationenrichten' richteten sich in erster Linie an Akteure des Energieholzmarktes, Vertreter öffentlicher bzw. kommunaler Einrichtungen und der Wissenschaft sowie Waldbesitzer und Waldbesitzerverbände. Das Netzwerk BIOFestbrennstoffe und das Energiebüro MOL stellten ihre Initiative als Beispiel eines regionalen Netzwerkes vor. Nähere Hinweise zur Tagung sind auf der Webseite des Veranstalters zu finden. Dort sollen demnächst auch die Vorträge abrufbar sein. |
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Am 28.10.2009 fand in Potsdam das 2. BBE-Symposium für Bioenergie und Nachhaltigkeit 'bio.net 09 – Akzeptanz für eine nachhaltige Bioenergienutzung sichern' statt. Die Vorträge dieser Veranstaltung des Bundesverbandes BioEnergie (BBE) sind auf der Webseite zum Download eingestellt. |
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Am 1. Oktober fand im Rahmen des Projektes 'Märkisch-Oderland geht den Holzweg' im Gutshaus Altlandsberg die 2. Altlandsberger Energiekonferenz statt. Diese Tagesveranstaltung zum Thema 'Holzheizungen und Photovoltaikanlagen in/auf kommunalen Gebäuden' richtete sich in erster Linie an Kommunalvertreter und öffentliche Verwaltungen, stand aber auch allen Interessierten offen. Die Tagesordnung finden Sie hier. |
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Aus Anlass der Einweihung des Energiebüro MOL fand das Netzwerktreffen am Vormittag des 1.9.2009 in Strausberg statt. Aufgrund interessanter Entwicklungen und Firmenanfragen wurde das Thema 'Kraft-Wärme-Kopplung – Strom aus Holz' in den Mittelpunkt gestellt. Die Tagesordnung finden Sie hier. |
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Am Freitag, den 27. März 2009 fand an der Landeslehrstätte Lebus ein weiteres Netzwerktreffen mit insgesamt 30 Teilnehmern statt. Die Tagesordnung finden Sie hier. |
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Das Netzwerk ist an einem besonderen Etappenerfolg bei der Förderung der Festbrennstoffen in MOL beteiligt. So hatte sich der Landkreis Märkisch-Oderland mit dem Konzept „Märkisch-Oderland geht den Holzweg“ am Bundeswettbewerb „Bioenergie-Regionen“ des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz beteiligt. Entstanden ist das Konzept unter Federführung der STIC Wirtschaftsfördergesellschaft Märkisch-Oderland mbH in Kooperation mit dem Netzwerk Biofestbrennstoff MOL.
Pressemeldungen und Veröffentlichungen zum Download: Hintergrundinformationen zum Netzwerk (Stand 07.10.2008)
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Das Netzwerk kommt aufgrund seiner bisherigen erfolgreichen Arbeit in den Genuss einer erneuten Zuwendung aus ESF-Mitteln über das Regionalbudget MOL. Dafür sei dem Landkreis MOL, der LASA und der STIC Wirtschaftsfördergesellschaft mbH an dieser Stelle herzlich gedankt ! Die erneute Förderung zeigt auch den Stellenwert des Netzwerks im Landkreis. Dieser hat nun im Rahmen einer Zielvereinbarung dem Netzwerk auch konkrete Aufgaben zugeordnet - unter anderem die Erarbeitung und Vorlage einer regionalen Energiestrategie im Bereich der Biofestbrennstoffe. |
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Über den Zuwendungsbescheid und die Zielvereinbarung mit dem Landkreis MOL wurden die Schwerpunkte der Netzwerksarbeit in der zweiten Förderphase bis April 09 wie folgt definiert: - Vorlage und Abstimmung einer Energiestrategie im Bereich der Biofestbrennstoffe für Märkisch-Oderland und Festigung des Netzwerks
Diese Schwerpunkte konnten erfolgreich bearbeitet und mit der Bewerbung beim Bundeswettbewerb abgeschlossen werden. |
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Neue Koordinatorin des Projekts vom 01.07.2008 bis zum 30.04.2009 ist Frau Katrin Pfeuffer Erlauben Sie mir eine kurze Vorstellung: Meine berufliche Kenntnisse und Erfahrungen habe ich bis zum Jahr 2002 im Groß- und Einzelhandel erworben. Seit dem Jahr 2003 arbeite ich im Bereich Rechnungs- und Finanzwesen. Das Thema Klima - und Umweltschutz spielte bisher für mich hauptsächlich im privaten Bereich eine Rolle. Dazu zählen der vernünftige Umgang mit den Energieressourcen sowie Mülltrennung und Vermeidung. Nun freue ich mich über diese neue berufliche Aufgabe. Ich bin sicher, dass ich viel dazu lernen werde. |
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Die IHK Potsdam hat am 17.10.2008 zur Diskussion eingeladen: absehbare Auswirkungen des Klimawandels auf kleine und mittlere Unternehmen mit Fachleuten aus Wissenschaft, Politik und Wirtschaft. Als Sitz international anerkannter Forschungsinstitute wie z. B. das Institut für Klimafolgenforschung oder das GeoForschungsZentrum Potsdam, eignet sich Potsdam als ausgezeichneter Ausrichtungsort für diese bundesweite Konferenz. Für die Wissenschaftler besteht nicht mehr die Frage, ob sich das Klima ändert, sonder wie wir den Wandel managen. Es werden Ergebnisse zahlreicher Studien zur Betroffenheit vorgestellt. Weitere Informationen finden Sie hier. |
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Am 11. Oktober 2008 fand im Rahmen des bundesweiten „Tages der Regionen“ in Wulkow am Ökospeicher ein Herbstfest statt.
Den Einladungsflyer gibt es hier. |
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Die Entwicklung und Umsetzung von Maßnahmen und Strategien zum effizienten Energieeinsatz und zum Klimaschutz sind ein neues Handlungsfeld, dem sich die Kommunen in Gegenwart und Zukunft stellen müssen. Auch zur Umsetzung der Energiestrategie 2020 des Landes Brandenburg werden die Kommunen und die öffentlichen Verwaltungen einen Beitrag leisten. Auf der Veranstaltung haben Experten in Vorträgen zu den Themen Energiekonzepte, Energieeffizienz, Energiemanagement, alternative Energieversorgung u.a. informiert. Weitere Informationen finden Sie hier. |
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Das Netzwerk „Biofestbrennstoff MOL“, vertreten durch Martin Merk, war Teilnehmer und Aussteller bei der Tagung „Die Zukunft gestalten“ der beiden Brandenburger Ministerien MLUV (Umwelt) und MBJS (Bildung) bei der Investitionsbank des Landes in Potsdam.
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Am 25.06.2008 fand in Potsdam der Workshop zum „Erfahrungsaustausch regionaler Energieinitiativen und Netzwerke“ statt. In Brandenburg gibt es inzwischen eine ganze Reihe regionaler Initiativen und (Unternehmens)-netzwerke, die unterschiedliche Arbeitsweisen und Schwerpunkte verfolgen. Grundgedanken des Workshops waren das Vorstellen der verschiedenen Initiativen, kennen lernen anderer Akteure und die Anregung zum gegenseitigen Erfahrungs- und Informationsaustausch. Dabei wurden die aktuelle Brandenburgische Energiepolitik erläutert sowie auch Finanzierungsmöglichkeiten vorgestellt. Anwesend waren Heiner Grienitz (STIC) und Martin Merk, die das Netzwerk auch gemeinsam vorgestellt haben. |
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Am 06.06.2008 fand in Potsdam der Workshop „Biomassebereitstellung und –nutzung: Kooperationsmöglichkeiten Brandenburg-Polen“ statt. Im Land Brandenburg sind in den letzten Jahren zahlreiche Bioenergieanlagen entstanden bzw. Anlagen in Planung. Der Bedarf an Biomasse kann allein durch land- und forstwirtschaftliche Produktion nicht gedeckt werden. Unser Nachbarland Polen weist aufgrund der naturräumlichen Gegebenheiten ein großes Biomassepotential auf. Beide Länder streben eine weitere Vertiefung der Beziehungen insbesondere im Energie und Bioenergiebereich an. Der Workshop bot die Möglichkeit, polnische Geschäftspartner kennen zu lernen. Wichtig waren auch die Informationen zu den politischen Rahmenbedingungen im Nachbarland. Das Netzwerk Biofestbrennstoff MOL wurde durch Martin Merk vorgestellt. |
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Am 30. und 31.05.2008 fand in Gorzow (Polen) die deutsch-polnische Wirtschaftskonferenz „Regenerative Energie in Verbindung mit Land- und Abfallwirtschaft“ statt. Energie aus regenerativen Quellen wird in Polen derzeitig in geringem Maße genutzt. Der Anteil an der Primärenergiegewinnung beträgt dort ca. 4,5%. Vor diesem Hintergrund und der aktuellen europäischen Energiediskussion ging es um die weitere Entwicklung der regenerativen Energien in Polen und Deutschland und um die Auswirkung dieser Energien. Die Teilnehmer (Unternehmen, Vertreter aus Landwirtschaft, Umwelt, Energie, Forschung und Bildung) konnten untereinander Kontakte herstellen. Gleichzeitig konnte die 1. ÖKO-Messe in Gorzów besucht werden. Auf Einladung des BIC (Business and Innovation Centre) Frankfurt(Oder), vertreten durch Herrn Gunnar Pajer, konnte sich das Netzwerk mit zwei Fachbeiträgen von Christian Baumann und Martin Merk an der Konferenz beteiligen. |
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Am 28.04.2008 fand in Cottbus die 3. Fachtagung " Anbau und Nutzung von Bäumen auf landwirtschaftlichen Flächen" statt. Die Website zum Thema finden Sie hier. |
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Am 23.04.2008 findet der 13. Tag der Erneuerbaren Energien statt: Ein bundesweiter Tag der offenen Tür für engagierte Betreiber von Anlagen, welche die Energieträger Sonne, Biomasse, Wind und Wasserkraft nutzen und den praktischen Umgang mit erneuerbaren Energien zeigen. Die Website zum Thema finden Sie hier. |
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Im zweiten Teil des deutsch-polnischen Seminars an der Landeslehrstätte Lebus ging es um die Zukunft des Netzwerks und wichtige Projekte (wie Standards für Hackschnitzel, Wärmecontracting, Holzgewinnung aus der Landschaftspflege). Die Möglichkeiten grenzübergreifender Projekte waren ebenso Thema wie um die landwirtschaftliche Erzeugung nachwachsender Rohstoffe. Die nachmittägliche Exkursion führte zur Pelletfabrik ins polnische Slubice (bei Frankfurt/Oder), die eine Kapazität von rund 100´000 Tonnen pro Jahr aufweist und damit zu den mittelgroßen bis großen Anlagen zählt. |
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Am Freitag, den 14. März fand in Altlandsberg eine Tagung zum Thema "Heizen mit regionalen Brennstoffen" statt. Veranstaltet wird diese Tagung vom STIC Wirtschaftsfördergesellschaft mbH und dem Netzwerk Biofestbrennstoff MOL. Informationen finden Sie hier. |
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Ein Kurzprotokoll zur ETI-Arbeitsgruppensitzung "Biofestbrennstoffe" finden Sie hier. Den Beitrag von Ecotec Wulkow zum Thema "Praktische Aspekte der Emissionsminderung und -messung" können Sie hier einsehen. |
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Ein Ergebnisprotokoll von Herrn Dießl zu dieser Veranstaltung finden Sie hier. |
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Die energetische Nutzung von Biomasse ist angesichts von Klimawandel und steigender Energiepreise in aller Munde und wird von staatlicher Seite ideell und ökonomisch gefördert.
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Das untersuchte Gebäude entstand 1966 als 3-geschossiges Mehrfamilienhaus mit 24 Wohnungen in Betonelement-Bauweise. 1994 sind die Außenwände sowie die oberste Geschossdecke gedämmt und sämtliche Fenster und Hauseingangstüren ersetzt worden, gleichzeitig wurden zwei zentrale Ölfeuerungsanlagen installiert. Für den Zeitraum 01. Januar 2006 bis 31. Dezember 2006 liegen die Verbrauchswerte für den Endenergieträger Heizöl vor, wonach 171020 kWh verbraucht wurden. Wird der reale Verbrauch klimabereinigt, so entsteht ein Jahresverbrauch von 180130 kWh. Dem gegenüber steht unter Berücksichtigung des Jahresnutzungsgrades und entsprechend den Klimawerten nach DIN ein rechnerischer Endenergiebedarf von 184520 kWh/Jahr. Der rechnerische Heizleistungsbedarf beträgt 86,1 kW. Die derzeitige Heizölanlage ist zwölf Jahre alt, Emissionswerte und Wirkungsgrade würden den Weiterbetrieb für einige Jahre ermöglichen. Allerdings verursachen die Heizölpreise hohe Wärmekosten, weshalb Überlegungen zu einem neuen Wärmeversorgungskonzept angestellt werden. In Studie 1/1 wird untersucht, ob der Einsatz von Holzpellets technisch realisierbar wäre und welche wirtschaftlichen Vor- oder Nachteile gegenüber einer neuen Gasanlage auf Brennwertbasis zu erwarten sind. Als Basis für den wirtschaftlichen Vergleich werden die Erzeugungskosten in Cent pro erzeugter kWh Nutzwärme berechnet. Hierzu wird das Verfahren nach VDI 2067 angewendet. In die Erzeugungskosten fließen sämtliche Kosten aus den Bereichen Investition, Betrieb und Verbrauch ein, wobei der Zeitpunkt der jeweiligen Fälligkeit unter Berücksichtigung von Zins- und Teuerungsraten durch die dynamische Rechenmethode einfließen kann. Es hat sich gezeigt, dass selbst bei gleich bleibenden Energiepreisen Nutzwärme aus Holzpellets mit 8,0 Cent pro kWh geringfügig günstiger ist als solche aus einer neuen Brennwertgasanlage (8,1 Cent pro kWh). Wird nun ausgehend von den realen Teuerungsraten der letzten fünf Jahre eine Teuerung bei den Brennstoffen berücksichtigt, so resultieren Erzeugungskosten von 8,7 Cent pro kWh produzierter Nutzwärme bei der Pelletanlage und von 11,6 Cent pro kWh produzierter Nutzwärme bei der Gasanlage. Bei Interesse an der Studie bitten wir um Kontaktaufnahme. |
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In Studie 1/2 wird untersucht, wie Fördermittel durch die Nutzung von regenerativen Energien bei der Sanierung eines Zweifamilienhauses optimal genutz werden können. Durch die abgestimmte Kombination aus der Sanierung der Gebäudehülle und dem Einsatz von regenerativen Energien können die in der Energiesparverordnung EnEV gestellten Anforderungen an Neubauvorhaben auch im Bereich Altbausanierung ohne Probleme eingehalten werden, sodass neben günstigen KfW-Kreditmitteln und den ab 01.01.2008 stark erhöhten Fördermitteln für Holzpelletanlagen auch zusätzliche Zuschussmittel für das gesamte Vorhaben zur Verfügung stehen. Es hat sich gezeigt, dass gegenüber dem unsanierten Zustand der Heizenergiebedarf um 52% gesenkt werden kann, wohlgemerkt bei gleichzeitiger Erweiterung der beheizten Fläche um 27%. Die Vorgaben der EnEV an Neubauvorhaben konnten dabei im Bereich der Transmissionsverluste erreicht werden. Nicht aber die Vorgaben an den Primärenergiebedarf in dem Falle, wo das sanierte Gebäude mit einer neuen, zentralen Erdgas-Brennwerttherme versorgt würde. Diese Anforderung kann nur erfüllt werden, wenn regenerative Energieträger eingesetzt werden, wie im vorliegenden Fall mit Holzpellets. Beim wirtschaftlichen Vergleich beider Systeme hat sich wiederum ergeben - auch durch die optimale Ausnutzung von Fördermitteln zur Dämpfung der deutlich höheren Investitionskosten bei der Pellettechnik - dass die Holzpelletanlage - wiederum bei sehr moderat angesetzen Teuerungsraten beim Erdgas - die Nutzwärme mit 11,8 Cent pro kWh deutlich günstiger liefert als die Erdgas-Brennwerttherme mit 14,1 Cent pro kWh. Bei Interesse an der Studie bitten wir um Kontaktaufnahme. |
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